Das Tagesgeldkonto

Girokonto

Das Tagesgeldkonto ist ein Parkplatz für dein Geld. Im Bankenjargon wird hier von einer Sichteinlage gesprochen, weil du kurzfristig auf dein Guthaben zugreifen kannst. Mit ihm kannst du dein Geld einfach und flexibel organisieren. Wir erklären dir hier worauf du achten solltest und geben dir die Möglichkeit Tagesgeldkonten direkt zu vergleichen. Wenn du ein Tagesgeldkonto über unsere Homepage eröffnest, bekommen wir eine kleine Provision. Dir fallen dadurch keine zusätzlichen Kosten an.

Wozu brauche ich ein Tagesgeldkonto?

Das Tagesgeldkonto bietet dir eine gute Möglichkeit deine Finanzen einfach und flexibel zu organisieren. So kannst du beispielsweise deine Notfallreserve (3-6 Monatsgehälter) dort verwalten. Du kannst dein Geld dort aber auch für anstehende Investitionen „parken“. Das bewusste Trennen der Tagesgeldguthaben vom Girokonto hat darüber hinaus den Vorteil, dass du es nicht direkt über deine Girokarte ausgeben kannst. Ein kleiner, aber sehr hilfreicher Selbstschutz. Nach dem Motto, aus den Augen aus dem Sinn.

Paare können ein Tagesgeldkonto auch als Gemeinschaftskonto eröffnen und somit die Finanzen gemeinsam organisieren.

Wie funktioniert das Tagesgeldkonto?

Im klassischen Fall eröffnest du ein Tagesgeldkonto direkt bei einer Bank. Technisch betrachtet benötigst du dafür ein Referenzkonto. Dies ist in den meisten Fällen ein gewöhnliches Girokonto. Oftmals bieten Banken die beiden Produkte auch im Paket an. Anders als beim Girokonto bekommst du für dein Tagesgeldkonto keine Karte. Du kannst also keine direkten Zahlungen tätigen. 

Mittlerweile hast du aber auch die Möglichkeit Tagesgeldkonten in ganz Europa, über sogenannte Zinsplattformen wie Weltsparen, zu eröffnen. Dabei registrierst du dich zunächst bei der Zinsplattform und eröffnest dort ein Verrechnungskonto. Dieses wiederum wird mit deinem Referenzkonto (Girokonto) verbunden. Von dem Verrechnungskonto aus kannst du dann in ein oder mehrere Tagesgelder investieren. Der Fokus liegt dabei auf europäischen Banken. 

Wie schnell komme ich an mein Geld?

Es gibt keine festen Laufzeiten oder Kündigungsfristen. Dein Geld ist also jederzeit verfügbar. Über das Onlinebanking deiner Bank oder Plattform kannst du dir das Geld kurzfristig (meist innerhalb eines Tages) auf dein Referenzkonto überweisen und von dort aus verwenden. Wenn gewünscht kannst du auch das gesamte Tagesgeldkonto kurzfristig auflösen.

Bekomme ich Zinsen?

Für Guthaben auf dem Tagesgeldkonto bekommst du Habenzinsen. Diese werden dir dann entweder monatlich, quartalweise oder jährlich gutgeschrieben. Seit einigen Jahren fallen die Zinsen jedoch sehr gering aus. Sie orientieren sich nämlich unter anderem am Marktzins. Da dieser seit längerer Zeit um die 0 % liegt, gibt es für Anleger hier nicht viel zu holen. Als langfristige Geldanlage für den Vermögensaufbau ist es deshalb nicht geeignet.

Da es keine festen Laufzeiten gibt, kann die Bank den Zinssatz jederzeit erhöhen oder senken. Es wird in diesem Zusammenhang von einer variablen Verzinsung gesprochen. Deshalb solltest du immer darauf achten, dass es sich bei einem Zinsangebot nicht nur um eine zeitlich begrenzte Werbeaktion handelt.

Was kostet mich ein Tagesgeldkonto?

Tagesgeldkonten sind in der Regel kostenlos. Dennoch können Gebühren heutzutage nicht ganz ausgeschlossen werden. Insbesondere sind hier Kontoführungsgebühren oder Verwahrentgelte zu nennen. Insbesondere bei Letzteren solltest du aufpassen, da zur Berechnung der Verwahrentgelte manchmal auch die Guthaben auf anderen Konten wie z.B. dem Girokonto hinzugezogen werden. Da es aber viele kostenlose Alternativen gibt, loht sich hier ein Vergleich und ein Blick in die AGB.

Welches Risiko gibt es?

Dein Guthaben ist in Deutschland durch die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € (bei Eheleuten 2x 100.000 €) abgesichert. Das gilt übrigens auch für Banken in EU-Mitgliedstaaten und ist durch entsprechende EU-Richtlinien geregelt. Darüber hinaus greift in Deutschland dann noch eine freiwillige Einlagensicherung der jeweiligen Bankenverbände. Beträge über die gesetzliche Einlagensicherung hinaus sind im Falle einer Bankenpleite also nicht garantiert geschützt. Wenn du also in der schönen Situation bist und mehr als 100.000 € auf der hohen Kante liegen hast, verteile dein Geld am Besten auf mehrere Banken. 

Tagesgeldinvestitionen außerhalb der EU sollten aufgrund der nicht immer eindeutigen Einlagensicherung sehr gut überlegen sein. Befindet sich das Geldhaus außerhalb der europäischen Währungsunion, liegt zudem ein Fremdwährungsrisiko vor. 

Wie sieht es mit Steuern aus?

Wenn du Habenzinsen für deine Tagesgeldeinlage bekommst, musst du auf diese Kapitalertragssteuer zahlen. Diese liegt bei 25 % (ggf. plus Soli und Kirchensteuer) und wird standardmäßig von deiner Bank direkt an das Finanzamt abgeführt. Du hast aber die Möglichkeit mit Hilfe des Freistellungsauftrages deinen gesetzlich gestatteten Sparerpauschbetrag von 801 € (1.602 € für Eheleute) pro Jahr zu nutzen. Hierfür stellt dir deine Bank meist ein Formular zur Verfügung. Die 801 € kannst du bei einer Bank einstellen oder diesen Betrag auf mehrere Banken aufteilen. Bereits oder zu viel gezahlte Kapitalertragssteuer kannst du dir über deine persönliche Steuererklärung zurückholen. Führt die Bank die Steuern nicht automatisch ab, musst du die erhaltenen Ertäge im Rahmen deiner persönlichen Steuererklärung angeben und versteuern.

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Wiederanlage nicht möglich

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Effektiver Zinssatz 0,11 % p.a.

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Min. Einlagesumme von 1.000 €

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  Abwicklung über Weltsparen
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kostenlose Kontoführung

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